Fast 200 Jahre hat sich Eyjafjallajökull (bitte LAUT vorlesen!) Zeit gelassen, um wieder Feuer zu spucken. Wir erinnern uns: Zwischen dem 19. und dem 20. Dezember des Jahres 1821 brach der Vulkan das vorletzte Mal aus und spie für die Dauer von zwei Jahren einen Mix aus Asche und Lava. Klingt schlimm, war es aber nicht. Ohne Flugzeuge, keine Panik.
Ganz anders heute. Wir leben in einer hochtechnisierten Welt und kontrollieren einfach alles. Die Chinesen beeinflussen sogar das Wetter. Alles passiert und alles passiert jetzt. Wir spielen mit Bobbycars auf dem Mond und lassen schwarze Löcher entstehen, aber kaum bricht auf Island ein kleines Vulkänchenn aus, steht vier Wochen später ganz Europa still. Tausende Reisende hängen fest, denn abheben darf nichts mehr. Eine tagelange und in der Geschichte einmalige totale Luftraumsperrung tritt in Kraft und scheint die halbe Welt zu lähmen. Für uns Anlass genug, einmal einen Abstecher zum Flughafen Köln-Bonn zu machen und uns umzuschauen. Fazit: Die Anzeigentafeln sind epic und irgendwie ist dann doch alles ganz relaxt.
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“Nature beats mankind.”